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Saatgänse kommen in zwei Unterarten vor: Tundrasaatgans (Foto) und Waldsaatgans

Beringungsaktion im Oderbruch

Im Herbst 2007 konnte mit Unterstützung der niederländischen Gänsefängervereinigung die Untersuchung und Markierung von Saat- und Blessgänsen in Brandenburg fortgesetzt werden. Hierbei werden nicht nur die einzelnen Vögel mit Halsmanschetten markiert, sondern auch auf den Vogelgrippevirus H5N1 sowie auf Bleischrotbelastung hin untersucht. Die Vögel werden mit gelben (Saatgänse) und schwarzen (Blessgänse) Halsringen markiert. Beobachtungen können wie die anderer markierter Gänse auch über geese.org gemeldet werden.
Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Markierung der bedrohten Waldsaatgans gelegt werden, die mehrere bedeutende Rastplätze in Deutschland hat.

Junge Saatgans, beringt im August 2006 auf Kolguev

Saatgänse im Brutgebiet beringt

Während der Forschungsexpeditonen in das Brutgebiet der Gänse auf der Insel Kolguyev in der Barentssee wurden 2006 und 2007 Saatgänse mehr als 40 Saatgänse gefangen und markiert.