Seit Anfang der 1990er Jahre werden Blässgänse mit codierten Halsmanschetten markiert, um ihre Zugwege zu studieren. Wie alt einige Vögel werden können, beweist dabei eine aktuelle Beobachtung vom Niederrhein.
Seit Anfang der 1990er Jahre werden Blässgänse mit codierten Halsmanschetten markiert, um ihre Zugwege zu studieren. Diese begann zunächst am Gülper See (Brandenburg), wurde dann von einem deutsch-russischen Projekt auf der sibirischen Halbinsel Taimyr ebenfalls aufgenommen und ab 1998 im Internationalen Forschungsprogramm Blässgans von der Universität Osnabrück und dem niederländischen Institut ALTERRA bis heute fortgeführt. Fast 20.000 Vögel wurden in dieser Zeit markiert. Die Art unterliegt einem sehr hohen Jagddruck. Dennoch gibt es offenbar einzelne Vögel, die sehr alt werden. So wurde am Niederrhein die Blässgans "LZT black" von M. Crombach am 23.01.2026 beobachtet und fotografiert. Die Vogel wurde am 03.12.2002 bei Bingumgaste im Rheiderland (Landkreis Leer) beringt.