Blessgansbeobachtungen im Winter 2004/05
Wie in den vergangenen Jahren wurde der Großteil der markierten Gänse in den Niederlanden, Belgien und Deutschland beobachtet. Aber auch aus Ungarn, Frankreich, England, Dänemark und Polen gibt es Beobachten. Die nebenstehende Karte zeigt die Beobachtungen aus dem letzten Winter.
Beobachtungen markierter Saatgänse
Neben den Blessgänsen wurden auch Saatgänse mit Halsringen versehen. Dafür wurde die Farbe gelb benutzt. Es zeigen sich deutlich unterschiedliche Beobachtungen im Vergleich zur Blessgans. Herausheben sollte man zudem die Feststellung einer Saatgans in Slowenien.
Geschossene Blessgänse 1998 - 2005
Insgesamt wurden bislang 158 Blessgänse als "geschossen" zurückgemeldet. Dies ist sicherlich nur der geringste Teil, dennoch gibt es Aufschluß insbesondere über die Wege, die die Gänse zwischen der polnisch-russischen Grenze und den Brutgebieten nehmen. Die meisten der Meldungen stammen aus dem Frühjahr. In Weißrussland und Russland ist die Frühjahrsjagd noch immer erlaubt. Ein recht gut funktionierendes System von Jagdaufsehern sorgt für die Meldung von Metall- und Halsringen, so dass aus diesem Bereich die meisten Meldungen vorliegen. Es besteht aber eine deutliche Diskrepanz zwischen den Jagdstrecken und der Anzahl mitgeteilter Ringe z.B. in Deutschland, den Niederlanden und Polen.
Man erkennt, dass die Blessgänse sowohl in östlicher als auch in nordöstlicher Richtung ziehen. In der Regel ziehen die Gänse noch westlich des Ural dann nach Norden in die Brutgebiete.



