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Europas Blessgänse werden erforscht - Zug, Verhalten, Ökologie

Blessgänse sind die häufigste arktische Gänseart, die in Westeuropa überwintert

Im Jahr 1994 begannen die ersten Forschungsarbeiten über Bless- und Saatgänse sowie die Nonnengans an der Universität Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Heiner Bergmann. Bereits einige Jahre vorher hatte er sich intensiv mit der Ringelgans beschäftigt und gemeinsam mit Kollegen 1994 ein Buch über diese Art veröffentlicht.
1997 entschieden die Mitarbeiter der AG Gänseforschung dann, aufgrund der vielzähligen wichtigen Fragestellungen, ein Farbmarkierungprojekt an Blessgänsen zu beginnen. Nur durch die individuelle Farbmarkierung können Beobachter einzelne Gänse wiedererkennen und so wichtige ethologische Fragen, aber auch Fragen des Zugverhaltens und der Brutbiologie aufklären.
Seit 1998 besteht eine intensive gemeinsame Forschungsarbeit mit Dr. B.S. Ebbinge und seinen Mitarbeiten von dem niederländischen Institut Alterra in Wageningen. Das Institut betreut die traditionellen friesischen Gänsefänger und mit deren Hilfe konnten seitdem zahlreiche Bless- und Saatgänse gefangen und markiert werden.